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Pro Wein 2012
04. - 06.03.2012
in Düsseldorf
Halle 4 / Stand G 02
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Wir sind zertifiziert |
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Umweltmanagement Regelmäßige freiwillige Überwachung nach ISO 14001 |
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Weintipp |
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Der Weintipp für Februar
Unseren Weintipp im Monat Februar erhalten Sie von Sabrina Gabriel, Sommelière in der Hanse Stube des Excelsior Hotel Erst in Köln.
Sabrina Gabriel absolvierte eine klassische Ausbildung zur Hotelfachfrau im Dom Hotel à le
Méridien in Köln und arbeitete danach - nach weiteren Stationen - als Demi Chef de rang
im neu eröffneten "Wein am Rhein" und kurze Zeit als Commis Sommelière bei Christina Fischer.
Sie schloss erfolgreich den Kurs zur IHK geprüften Sommelière ab und erwarb praktische
Erfahrungen bei Winzer Johann Ruck in Franken.
Seit über einem Jahr unterstützt sie das Team des Excelsior Hotel Ernst und ist seit kurzem
Mitglied des Sommelier Junior College der Sommelier-Union Deutschland e.V.
MEIN WEINTIPP:
2009 Riesling trocken vom Schieferboden, Weingut von Racknitz, Nahe, Odernheim
Seit 2003 sind Louise Freifrau von Racknitz-Adams und Matthias Adams die passionierten
Eigentümer und Weinmacher des 14 ha großen ehemaligen Gutshofes des Klosters Disibodenberg
in Odernheim an der Nahe.
Das Winzerpaar arbeitet nach den Richtlinien des ökologischen Weinbaus und vergärt seine Weine spontan mit langer Lagerzeit auf der Feinhefe.
Das Sortiment ist in ein Drei-Stufen-System gegliedert :
Gutsweine: Trinkspaß für jeden Tag
Gesteinsweine : so schmeckt Terroir
Grand Cru Weine : eindeutiger Ursprung
Bis auf den edelsüßen Bereich wird komplett auf Prädikatsstufen verzichtet.
An dem Riesling vom Schieferboden gefällt so gut, das sich die Gäste schnell davon begeistern lassen. Die Säure ist gut eingebunden und wird von Extrakt und Mineralität getragen. Dazu kommt eine schöne Gelbfruchtigkeit von Pfirsich, Äpfeln, Aprikose und Zitrone mit ganz leichten exotischen Anklängen (Ananas, Maracuja), die diesem saftigen Wein den Trinkspaß verleihen.
Besonders großartig finde ich, dass das Gestein, bzw. Terroir, so schön und deutlich herauszuschmecken ist. Man riecht den Schiefer und man schmeckt ihn auch!
Speisenempfehlung:
Jakobsmuscheln mit Blutwurst gratiniert und Gelée von Maracuja.
Ein Wein, der die zarten Jakobsmuscheln nicht übertönt, mit dem Salzgehalt der Blutwurst zurechtkommt und im Maracujagelée seine Fruchtigkeit wiederfindet.
Glasempfehlung:
Ich würde den Wein bei 10 °C in einem Spiegelau Authentis Weißweinglas servieren.
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Der Weintipp für Januar
…kommt dieses Mal von Philipp Hettich, Geschäftsführer Weingut Salwey in Oberrotweil - zur Zeit noch Mitglied des Sommelier Junior College. Philipp kommt aus einer alten Weinbaufamilie in Bahlingen am Kaiserstuhl und absolvierte - nach dem Abitur - eine Lehre zum Restaurantfachmann im Freiburger Colombi Hotel. Im Jahr 2007/2008 arbeitete er als Chef de rang im Gourmet Restaurant der Hans Herzog Winery in Marlborough, Neuseeland. Nach Praktika bei Bernhard Huber in Malterdingen und auf Schloss Ortenberg, studierte er internationale Weinwirtschaft in Geisenheim. Seine Position im Weingut Salwey hat er erst im Jahre 2011 eingenommen.
Sein Weintipp:
2006er Spätburgunder "Baron Philipp"
Weingut Freiherr von Gleichenstein, Oberrotweil
Das Weingut der Familie besitzt eine lange Familientradition. Doch erst in den letzten Jahren, seit Johannes von Gleichenstein die Leitung übernahm und kompromisslos auf Qualität setzt, drängte sich das Weingut wieder in den Fokus der Weinwelt. Dabei wird Johannes von seinem Oenologen Odin Bauer unterstützt, ein absoluter Rotweinfanatiker. Odin ist offen für neue oder traditionelle Arten der Weinbereitung und alternative Methoden der Traubenerzeugung. Diese werden ausprobiert und danach auch mutig, gekonnt und mit Verstand angewendet.
Wanderten die Trauben vom Fuße des Oberrotweiler Eichbergs früher in einfachere Qualitäten, entsteht heute aus ihnen der "High-End Wein" Baron Philipp.
Der Eichberg gehört seit jeher zu den Spitzenlagen im inneren Kaiserstuhl - allerdings auch zu seinen heißesten. Er stellt einen Kegel dar, der von Südosten nach Südwesten exponiert ist. Die Parzellen des Baron Philipp stehen am Fuße des Eichbergs auf Vulkanverwitterungs- und Vulkanascheboden. Alte Rebbestände, Triebzahlreduzierung, Traubenhalbierung, Freistellung der Traubenzone und natürlich strenge Traubenselektion bei der Lese sind die entscheidenden qualitätsfördernden Maßnahmen. Das Faszinierende an diesem Wein ist jedoch, dieser Konzentration eine belebende Säure sowie ein weiches Tanningerüst zu geben. Odin Bauer vergärt einen Teil der Trauben mit den Rappen. Das bringt dem Wein weitere Tannine und erweitert das Aromenspektrum. Auch in einem schwierigen, fäulnisbedrohten Jahr wie 2006, gelingt ihm mühelos ein facettenreicher, mineralischer und eleganter Burgunder, der seinen ambitionierten Preis zu 100% wert ist.
Der 2006er zeigt jetzt weiche Gerbstoffe, gut eingebundene Säure, angenehme Süße und sorgt mystisch für leere Gläser auf den Tischen.
Man könnte diesen Wein durchaus dekantieren, ich empfehle jedoch die Entwicklung, die der Wein nach dem Öffnen durchmacht, im Glas zu verfolgen.
Das Aroma ist einprägsam! Egal zu welcher Tageszeit Sie ihn trinken, werden Sie Aromen von Kirsche, reifer Erdbeere, Zedernholz, Toffee, Menthol und Trüffel entdecken.
Speisenempfehlung:
Mit Leber verfeinertes Kaninchenragout, dazu Weißbrot.
Geräucherte Taubenbrust mit Pfifferlingen und Rosmarinpolenta.
Glasempfehlung:
Spiegelau Authentis Rotwein Ballon
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