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Weintipp Dezember 2014


Spiegelau - Weintipp - Jan BimboesDer Weintipp für den Monat Dezember von Jan Bimboes:
Jan Bimboes ist Sommelier und Gastgeber aus Leidenschaft und Inhaber des "Romantik Hotel Landgasthof Adler" in Rammingen. Aufgewachsen in Saalfeld/Saale hat er schon früh im elterlichen Betrieb mitgeholfen. Seinen beruflichen Werdegang hat er in Stuttgart begonnen. Nach mehreren Wanderjahren in namhaften Restaurants und 3 Jahren im Weinhandel nutzte er seine Chance und eröffnete im September 2005 sein eigenes Restaurant. Mit großer Sorgfalt ausgewählt entschied er sich mit einer Familie bewusst für ein Hotel mit Restaurant auf dem Lande. Stets kritisch mit seiner Zunft ist er immer auf der Suche etwas Neuem für sein Restaurant. Dabei möchte er junge Talente früh entdecken und erkennen, um dem "Einheitsbrei" der deutschen Weinkarten zu entfliehen und somit die alt hergebrachte Rolle des "Genuss Entdeckers" voll ausfüllen.

Seine Weinempfehlung:
2012 Spätburgunder Fronhof "R" trocken, Weingut Pflüger, Pfalz

Das Weingut:
Das Weingut Pflüger wirtschaftet seit mehr als 20 Jahren ökologisch. Der Vater von Alexander Pflüger war Pionier für den BIO-Weinabbau in der Pfalz. Er machte bereits Weine im Einklang mit der Natur, als die wenigsten Winzer ihren Weinberg als lebendigen Ort verstanden. Der Wunsch, diese Kulturlandschaft zu bewahren, trieb die Pflügers 2008 noch einen Schritt weiter. Sie stellten den Weinbau auf biodynamischen Anbau um und wurden Mitglied im Demeter-Verband. Dahinter steckt die Idee, Weine aus den besten Lagen um Bad Dürkheim nachhaltig und im Einklang mit der Natur zu erzeugen. Ziel ist es, authentische Weine hervorzubringen, gewachsen in einer bewusst gepflegten Naturlandschaft. Das Herausarbeiten der unterschiedlichen Böden ist hierbei die große Leidenschaft von Alexander Pflüger. Der Ausbau der Weine erfolgt in großen und kleinen Holzfässern. Bei der Vinifikation verzichtet der Winzer auf Schönungen, Enzyme, Aromahefen und dergleichen. Zeit, Geduld und Feingefühl statt Technik und starre Vorgaben sind die Eckpfeiler und Grundlage für die Weine des Weinguts Pflüger.

Der Wein:
2012 Spätburgunder Fronhof "R" trocken, Weingut Pflüger, Pfalz
Die Quintessenz aus den besten Anlagen vereint in einem Wein. Der Ausbau 18 Monate im Barriquefass ist lediglich unterstützend, Rückgrat gebend für einen besonderen Wein. Tiefes Granatrot mit klarem Rand, herbe Aromen von Früchten und Gewürzen, saftig und würzig auf dem Gaumen, belegend und wunderbar auskleidende Tannine sind die ersten spröden Eindrücke des jugendlichen Pinot Noir.
Mit 3-5 Jahren Kellerreife wird dies bestimmt ein trinkfreudiger Burgunder!!!!!!!!!

17,5 / 94 JB Punkte

Tipp: liegenlassen, 2 Jahre vergessen, oder aus einem Großen Burgunderglas probieren und mit anderen vergleichen, damit man weiß, was Burgunder sein kann.

Das Glas:
Wenn man diesem Wein gerecht werden und somit auch dem Winzer einen Gefallen tun will, muss man diesen Burgunder aus einem Rotweinballon der Serie Hybrid genießen.

Was gibt es zu essen:
Burgunder Küche: Geschmorte Rippe vom schwäbischen Rind mit gebratenen Waldpilzen und Kartoffelauflauf

 

 


 

Weintipp November 2014


Spiegelau - Weintipp - Markus A. DilgerDer Weintipp für November 2014 von Markus A. Dilger,ausgebildeter Sommelier (IHK München) und Absolvent des WSET Diploma in Geisenheim. Im badischen Oberkirch geboren und aufgewachsen, hat er als Restaurant-Meister (IHK Wiesbaden) und Dozent für Wein, Bier und Spirituosen (IHK Koblenz) schon früh Kontakt zu feinem Essen und Trinken. Nach seiner Hotelfach-Ausbildung im Hotel Kempinski "Vier Jahreszeiten" in München arbeitete er u.a. in renommieren Häusern in Deutschland, Frankreich und den USA. Heute ist Markus A. Dilger als freiberuflicher Dozent, Autor und Sachverständiger bei sensorischen Qualitätsprüfungen tätig. Seit 2005 ist er Mitglied der deutschen Sommelier-Union.

Die Wein-Empfehlung:
2011 Spätburgunder Rotwein "Collection Royal"
Qualitätswein, trocken
Oberkircher Winzer, Ortenau, Baden, Deutschland

Das Weingut:
Diese mehrfach ausgezeichnete WG wurde 1951 von 21 Winzern mit einer Gesamtrebfläche von 10 ha als "Renchtäler Winzergenossenschaft" gegründet. Sie zählt mittlerweile zu den größten, renommiertesten und innovativste in ganz Deutschland. Auf über 480 ha Rebflächen werden heute rund um Oberkirch hauptsächlich Spätburgunder, Grauburgunder, Riesling (in der Ortenau auch "Klingelberger" genannt) und Müller-Thurgau angebaut. Darüber hinaus werden unter strenger Beobachtung vom langjährigen Kellermeister Martin Bäuerle und Qualitäts-Manager Frank Männle auch Rebsorten wie Scheurebe, Chardonnay, Sauvignon Blanc, Merlot, Syrah und Cabernet Sauvignon sorgsam, z.T. auch in Barrique-Fässern, hergestellt. Abgerundet wird das Portfolio der Genossenschaft von regionalen Bränden wie Kirschwasser, Zibärtle und verschiedenen Marcs.

Die Herkunft:
Oberkirch befindet sich am Ausgang des Renchtals und in Sichtweite des Straßburger Münsters. Die hier anzutreffenden klimatischen Verhältnisse sind nahezu optimal für den Qualitäts-Weinbau. Der Oberrhein-Graben zählt zu den wärmsten Regionen Deutschlands und die im Sommer z.T. sehr heißen Temperaturen lassen die Spätburgunder-Trauben oft schon im September perfekt ausreifen. Dieser mit 40 hl/ha stark ertragsreduzierte und mit Hand gelesene Spätburgunder "Collection Royal" stammt aus dem hervorragenden Rotwein-Jahrgang 2011. Die über 25-jährigen Rebstöcke stehen hauptsächlich auf der Gemarkung Tiergarten auf steilen Granit-Verwitterungsböden mit südwestlicher Ausrichtung.

Der Wein:
Im Glas strahlt der Wein mit einer rubinroten Farbe und violetten Reflexen. Aufgrund der hohen Viskosität am Glasrand lässt sich schon erkennen, welch extraktreicher Wein einen erwartet. Die intensiven fruchtig-würzigen Aromen sind geprägt von Schwarzkirschen, dunklen Waldbeeren, Holunderblüten, feinen Gewürzen, Süßholz, Schokolade, Tabak und Rauch. Am Gaumen schmeckt der Spätburgunder saftig, säurefrisch, komplex, harmonisch und ist geprägt von Röstaromen, die durch den 18-monatigen Ausbau in französischen Barriquefässern entstanden sind. Die Tannine sind bereits samtig abgerundet und der feinwürzige Nachhall bleibt noch lange am Gaumen haften. Das Reifepotenzial des Spätburgunder "Collection Royal" liegt bei über 10 Jahren, wie der erst kürzlich auf den Markt gebrachte Jahrgang 2003 beweist.
Analysewerte: Alkohol: 13,5% Vol. - Restzucker: 5,2 g/l - Säure: 5,0 g/l
Preis: 19,90 €

Das Glas:
So kurz vor Weihnachten kann man neben einem sehr guten Wein natürlich auch besonders hochwertige Gläser verschenken. Aus diesem Grund empfehle ich zum Oberkircher Spätburgunder Rotwein "Collection Royal" das sehr individuelle und mundgeblasene Spiegelau Burgunder-Glas der "Willsberger Collection". Dieses reine Kristallglas hat eine Höhe von 238 mm, sowie ein Füllmenge von 725 ml. Es eignet sich hervorragend zur Belüftung von noch jugendlichen Burgundern und lässt deren komplette Aromenvielfalt auf wunderbare Weise zu. Mittlerweile wird dieses Glas auch maschinell hergestellt und ist somit etwas günstiger als das Mundgeblasene. Zu großen Burgunder-Weinen bevorzuge ich große Kristallgläser im Vergleich zu Dekantierkaraffen, da man so stets an der Entwicklung des Weins teilhaben kann.

Die Speisen-Empfehlung:
Dass man in Baden nicht nur hervorragend Wein trinken, sondern auch exzellent Essen kann, ist kein Geheimnis. Daher empfehle ich zum 2011er Spätburgunder Rotwein "Collection Royal" ein komplettes badisches Menü:
  • Carpaccio vom Rinderbäckle mit eingelegten Bühler Zwetschgen
  • Gebratener Saibling an Kirsch-Jus und Speck-Servietten-Knödel
  • Rehrücken "Baden-Baden" mit gedünsteter Williams-Birne, Preiselbeeren und Spätzle
  • Lauwarmer "Kirsch-Plotzer" an Borbon-Vanille-Sauce
  • "Spielweger Bergkäse" von Karl-Josef Fuchs - sechs Monate gereift - mit Trauben-Chutney und Walnussbrot.
Die feinwürzigen und stets fruchtbetonten Aromen des Spätburgunders harmonieren sowohl zu gebratenen Fischen, gegrillten oder geschmorten Fleischgerichten, wie auch zu gereiften und charaktervollen Hartkäsen.

Empfohlene Trinktemperatur: 16°-18°C - je nach Jahreszeit.

 

 


 

Weintipp Oktober 2014


Spiegelau - Weintipp - Eva Maria KöpferDer Weintipp für Oktober 2014 von Eva Maria Köpfer, Mitarbeiterin im Weingut ABRIL in Bischoffingen. Sie ist dort verantwortlich für die Gastronomiekunden und sämtliche Veranstaltungen rund um den Wein.

Meine Eltern haben ein Gasthaus im Herzen des Kaiserstuhls, da war es naheliegend, dass auch ich beruflich in die Fachrichtung Gastronomie gehen werde. In einer Weingegend aufgewachsen, habe ich mich schon früh mit dem Thema Wein beschäftigt. Während meiner Ausbildung zur Hotelfachfrau, intensivierte sich das Interesse dann noch. So habe ich mich entschieden ein einjähriges Praktikum im Weingut Schloß Ortenberg zu absolvieren. Nach diesem Jahr war klar, dass sich meine berufliche Zukunft um das Thema Wein drehen sollte. 2010 habe ich die Sommelierprüfung in Koblenz abgelegt. Hier konnte ich nicht nur das entsprechende Fachwissen erwerben, sondern auch tolle Kontakte knüpfen.

Meine Weinempfehlung:
2012er "STEIN" Bischoffinger Enselberg / Weißer Burgunder trocken
Weingut ABRIL, Bischoffingen, Kaiserstuhl, Baden

Der Winzer:
Das Weingut Abril ist eines der "ältesten" Weingüter am Kaiserstuhl. Seit mehr als 270 Jahren betreibt die Familie ABRIL Weinbau in Bischoffingen. 2009 wurde das Weingut neu ausgerichtet auf kontrolliert-ökologischen Anbau. Abril, als Mitglied des Bundesverbandes ECOVIN, ist das größte ökologische Weingut am Kaiserstuhl. Das neue Gutgsgebäude am Fuße des Bischoffinger Enselbergs wurde 2012 eröffnet. Die Qualitätsstruktur wurde verändert und man hat sich mit drei Schlagwörtern mittlerweile einen Namen gemacht. FRUCHT / STEIN / ZEIT

So haben wir in der Kategorie FRUCHT die Einstiegsqualität, welche fruchtig, spritzig und leicht erscheinen. Die Kategorie STEIN steht für terroirbetonte Weine, welche im großen Holzfass ausgebaut werden und somit kräftig und mineralisch auftreten. Die ZEIT Weine, sind die Weine, denen wir Zeit geben am Stock zu reifen, sowie sich im Keller zu entwickeln. Durch den Ausbau im Barriquefass sind diese Weine auch die sogenannten "Reserve" Weine. Mittlerweile kann das Weingut auch einige Preise im Bio Bereich vorweisen.

Der Wein:
Der 2012er Weißburgunder präsentiert sich im Glas klar, mit hellgelber Farbe. Man erkennt an der Viskosität schon die Struktur und die Mineralität, die dieser mit sich bringt. Die Burgunder haben am Kaiserstuhl Ihre Heimat, was wir natürlich unserem Boden - Vulkangestein Verwitterungsboden und den Löß-Lehmböden, zu verdanken haben. Im Geruch meint man den Enselberg zu riechen. Eine wunderschöne Aromatik mit dezenten Anklängen von Feuerstein und Vanille machen den Eindruck einzigartig. Dazu spielt es feine Blütennoten und Zitrusfrische in die Nase, die gepaart sind mit delikaten Noten von reifen Aprikosen und Williamsbirne. Am Gaumen öffnet er sich total. Das Vanillearoma setzt sich schmeichelnd fort und somit entsteht ein spannendes Wechselspiel aus eleganter Kraft und cremiger Struktur mit einem leicht salzigen Finale. Dieser Wein weißt eine positive Reife auf, ist jedoch noch nicht am Höhepunkt angelangt. Ein paar Jahre Lagerung werden ihm noch gut tun.

Das Glas:
Mir hat der Wein am ehesten im SPIEGELAU Rotwein Magnum aus der Serie Hybrid beeindruckt. Darin konnte er seine ganze Brillianz entfalten. Da wir es mit einem recht dünnen Glas zu tun haben, wird auch die Temperatur nicht beeinflusst. Durch das große Volumen bekommt dieser Wein etwas mehr Luft und kann somit die komplette Vielfalt der Aromen und die komplette Fülle präsentieren. Die Hybrid Serie sticht auch hervor durch die Optik und ist somit auch eine Glassserie, die sich insbesondere für die Gastronomie eignet.

Was gibt es zu essen:
Rosa gebratenes Kalbstafelspitz auf Blattspinat, dazu frische Steinpilze und hausgemachte Kartoffelrösti. Die Röstaromatik vom Fleisch harmonierte perfekt mit der Holznote des Weines und auch die cremige Sauce mit den gebratenen Steinpilzen passte sehr gut zu dem schmelzigen Wein.

 

 


 

Weintipp September 2014


Spiegelau - Weintipp - Sabine Ernest-Hahn Der Weintipp für September 2014 von Sabine Ernest-Hahn, stellvertretende Regionalsprecherin der Sommelier Union Region Süd

Sabine Ernest-Hahn ist heute als Weinexpertin, Referentin, Autorin und Gastronomin tätig. Nach einer Ausbildung zur Hotelfachfrau spezialisierte sie sich unter Anleitung eines der besten Sommeliers der Welt Gérard Basset im südenglischen Chewton Glen Hotel als Weinkellnerin. Ihr Weg führte sie weiter nach Frankreich an die Weinuniversität von Bordeaux, wo sie 1992 das "Diplôme Universitaire d'Aptitude à la Dégustaion" erwarb. Nach ihrer Rückkehr nach Deutschland arbeitete sie am Tegernsee als Sommelière und begann ihre Tätigkeit als Seminarleiterin zur Fortbildung von Fachkräften in Gastronomie und Handel.
Seit 1993 ist sie mit ihrem Unternehmen Wein Consulting selbständig als Weinexpertin und Seminarleiterin tätig. 2006 ist Ihr Fachbuch "Wein in der Gastronomie - Ertrag steigern und Profil gewinnen" im Matthaes Verlag erschienen. Zum selben Thema schrieb sie einen Beitrag im Fachbuch "Weinmarketing - Kundenwünsche erforschen, Zielgruppen identifizieren, innovative Produkte entwickeln" (Gabler Verlag). Seit 2009 ist Sabine Ernest-Hahn außerdem Inhaberin eines Weinbistros im idyllischen oberbayerischen Iffeldorf an den Osterseen.

Ihre Weinempfehlung:
2011 Château de la Grave, Cuvée Classique, Côtes de BourgS

Der Winzer:
Seit 1980 führt Philippe Basserau mit seiner charmanten Frau Valérie das Château, das sich seit vier Generationen Jahre im Familienbesitz befindet. Sie und ihre Kinder leben in dem malerischen Schloss erbaut im 16. Jahrhundert, das auf der Anhöhe hinter dem Städtchen Bourg sur Gironde liegt. Die gesamten 45 Hektar Rebfläche befinden sich an den für Bordeaux recht steilen Hängen rund um das Anwesen. Côtes heißt so viel wie Hang - daher stammt der Name der Appellation Côtes de Bourg. Die Basseraus betreiben nachhaltigen Weinbau. Das heißt u.a. Pflügen, Begrünen, möglichst Verzicht auf Kunstdünger und Insektizide. Es werden Mist ausgebracht, vor Neupflanzungen eine dreijährige Brache eingehalten und gegen Rebkrankheiten normalerweise nur Kupfer und Schwefel eingesetzt. Das Lesegut passiert vor der Weinbereitung zwei Sortiertische, damit ausschließlich gesunde und reife Trauben weiterverarbeitet werden. Methoden wie Kaltmazeration vor der Gärung, Mikrooxidation und Ausbau auf der Feinhefe mit "Battonage" fördern die Entwicklung der Aromen und die Samtigkeit der Tannine. So bringen die Weine schon jung viel Freude und haben trotzdem - typisch Bordeaux - ein gutes Reifepotential.
Valérie und Philippe sind nicht nur bodenständige Winzer, sondern auch hervorragende Gastgeber: Ein Flügel ihrer Burg beherbergt drei zauberhafte "Chambres d'Hôtes" mit Blick auf Weinberge, Terrasse und Pool.

Der Wein:
Das ist klassischer Bordeauxgenuss zu erschwinglichen Preisen. Wie viele bordelaiser Erzeuger produziert Château de la Grave mehrere Weinqualitäten. Steigerungen zu dem empfohlenen Cuvée Classique sind die Cuvées Charactère und Nectar, die in attraktiven traditionellen Flaschen abgefüllt werden. Assemblage und Ausbau variieren je nach Qualität. Interessant ist, dass vor allem bei den hochwertigeren Cuvées verstärkt große 50 hl Holzfässer (foudres) und nicht nur kleine Barriques zum Einsatz kommen. Generell gilt die Philosophie, den Holzeinfluss gering zu halten.
Die 2011er Cuvée Classique von Château de la Grave wird nicht im foudre sondern 14 Monate in drei bis fünf Jahre alten Barriques ausgebaut. Im Gegensatz zu Nectar und Charactère wird in dieser Cuvée die in den Côtes Regionen traditionellen Rebsorte Malbec verwendet (20%), was dem Wein Frucht und Samtigkeit verleiht und ihn schneller reifen lässt. Die Hauptrolle in der Assemblage spielt mit 70% Merlot, ergänzt durch 10% Cabernet Sauvignon.
Rubinrot im Glas, relativ dicht. Dezenter Duft nach Schwarzkirschen, Waldbeeren, Vanille und Leder. Nach dem Schwenken viel Würze und gewisse Mineralität (kalter Kamin). Im Mund präsentiert er sich mit einer festen, jungen Tanninstruktur, frisch aber sehr harmonisch mit angenehmem Nachgeschmack. Die Aromen werden stärker. Das ist der Beweis, dass Bordeaux auch im günstigeren Preissegment und trotz klimatisch etwas schwierigem Jahrgang 2011 feinen Weingenuss bieten kann.

Das Glas:
Der junge, kräftige Wein verlangt nach einem großen Glas, in dem er sich unter dem Einfluss von Sauerstoff entwickeln kann. Das Glas Willsberger Collection Bordeaux bietet Fläche zum Atmen und leitet durch die dezente Verjüngung auch schwerer flüchtige Aromen optimal zur Nase.

Zum Essen:
Die Cuvée Classique 2011 ist ein klassischer Speisenbegleiter zu dunklem Fleisch gebraten, gegrillt oder geschmort. Seine Tannine vermählen sich mit dem Eiweiß im Fleisch - "gerben es". Die dezente Frucht und Würze unterstreichen das Gericht ohne zu dominieren. Frische und moderater Alkoholgehalt machen Lust auf das nächste Glas. Wir servieren Böfflamott, auch Boef à la Mode, das bayerische Pendant zum Burgunderbraten. Kräftiger Merlot-Wein in der Sauce, geschmortes Wurzelgemüse und dazu Kartoffelstampf.

 

 


 

Weintipp August 2014


Spiegelau - Weintipp - Markus Konrad Der Weintipp für August 2014 von Markus Konrad

Markus Konrad ist Sommelier und Geschäftsleiter auf Burg Staufeneck in Salach. Nach seiner Ausbildung zum Restaurantfachmann zog es Ihn in die weite Welt hinaus. Er durchlief Stationen in der Schweiz, Österreich, Südafrika, auf hoher See, sowie zuletzt in den USA. Zwischendurch legte der die Prüfung zum IHK-geprüften Sommelier in München ab.

Seine Weinempfehlung:
2012 Kanzemer Altenberg Riesling, Spätlese-Alte Reben vom Weingut Johann Peter Mertes, Saar

Das Weingut
Der Betrieb wird heute in vierter Generation von Dipl. Ing. (FH) für Weinbau und Oenologie Johann Peter Mertes bewirtschaftet. Das Weingut liegt auf halbem Weg zwischen der alten Römerstadt Trier und dem idyllischen Saarburg. Hier wird in bevorzugten Lagen seit vielen Jahrhunderten erstklassiger Riesling kultiviert.
Das Lagenportfolio des Weingutes mit erstklassigen Steillagen in Kanzem, Wawern, Saarburg und Ockfen, bereitet Kennern auf der ganzen Welt Genuss. Seit 2009 ist das Weingut alleiniger Besitzer der Lage Saarburger Stirn.

Der Wein
Die 18,7 Hektar große Steillage Kanzemer Altenberg ist ausschließlich mit Riesling bepflanzt und liegt gegenüber dem Ort Kanzem am rechten Ufer der Saar in süd-südöstlicher Ausrichtung.
Der Boden besteht aus Schiefer, im unteren Hangteil sind tonige, rötliche Bodenanteile, im oberen Hang lehmige zu verzeichnen. Die geographische Nähe zur Saar sorgt für Temperaturausgleich und Lichtverstärkung.
Tiefe Wurzeln und 60 Jahre alte Reben sind das Fundament für den 2012er Kanzemer Altenberg Riesling, Spätlese-Alte Reben. Im Glas hat er ein funkelndes klares Weißgold, in der Nase präsentiert er sich mit feinen Nuancen von Grapefruit und grünem Apfel, sowie frisch geerntetem Heu. Auf der Zunge hat man anfänglich feine Kräuter wie Melisse und Thymian. Die feine Fruchtsäure harmoniert mit der gut eingebundenen Trockenheit, das mineralische Finale sorgt für langen Spaß am Gaumen.

Das Glas
Das Weißweinglas aus der Serie STYLE ist ideal, um diesem Wein die perfekte Entfaltung zu bieten. Durch die bauchige Form bekommen die jungen und frische Aromen genug Luft, die schlanke Öffnung sorgt für eine optisch ansprechende Präsentation.

Was gibt es zum Essen - passend zum Wein
Atlantikfisch auf Artischockenpüree mit saurem Saubohnenragout und sautierten Artischocken

 

 


 

Weintipp Juli 2014


Spiegelau - Weintipp - Monique Steinke DER WEINTIPP FÜR Juli von Monique Steinke Commis Sommelière im Ketschauer Hof
Geboren 1991 in Halle an der Saale, absolvierte die heute 22-jährige Ihre Ausbildung zur Hotelfachfrau im Best Western Hotel Stadt Merseburg. Danach zog es Sie an die Ostsee ins A - Rosa Hotel Travemünde. Dort beeindruckte Sie das enorme Fachwissen von Sommelière Jenny Kunaschk, sowie Steffi Kettner. Durch diese beiden Mentorinnen ist ihre Liebe zum Wein gewachsen und sie konnte sich ein erhebliches Wissen aneignen. Auf Empfehlung von ihnen wechselte sie im Dezember 2013 in das Gourmet Restaurant "Freundstück" von Daniel Schimkowitsch.
Besonders prägend war die Zusammenarbeit mit Sommelière Martina Kraemer- Stehr aus dem Ketschauer Hof.
Seit Februar 2014 ist sie Mitglied des Sommelier College der Sommelier-Union.

Ihre Weinempfehlung:
2011 La Canope Sec Jurancon Domaine Cauhapé

Das Weingut:
Das Weingut Cauhapé war, wie die allermeisten Höfe der Region, in der Mitte des vergangenen Jahrhunderts nicht gerade vom Glück verfolgt. Wie viele andere Weingüter, waren auch ihre Rebstöcke von der Reblaus befallen.

Nach dem Zweiten Weltkrieg folgten diverse Wirtschaftskrisen. Und in der Gegend am Rande der Pyrenäen, setzte man eher auf die Erdgasvorkommen als auf den Anbau von Wein.

Henri Ramonteu übernahm 1980 den Hof seiner Eltern. seine Kenntnisse erwarb er sich während eines Praktikums in Bordeaux. Er hatte freie Hand, einen Weinbetrieb ganz nach seinen Vorstellungen zu schaffen.

Das Weingut liegt eingebettet im Herzen des Juracon, gelegen zwischen den Pyrenäen und dem Atlantik. Die Weinberge von Henri Ramonteu erstrecken sich über 40 ha Hänge und sanfte Hügel. Die Parzellen, die mit Gros Manseng bepflanzt sind, werden ausschließlich für trockene Weißweine gekeltert. Die Weine hier sind bekannt für ihre legendäre Frische und das breite Aromenspektrum.
Die Ernte der Süßweine aus Hochlagen-Terrassen erfolgt von Oktober bis Januar und der Ausbau der Weine über 10 Monate in Eichenholzfässern. Die Domaine ist in der Lage, vollständig auf Botrytis in ihren Weinbergen zu verzichten.
Die klimatischen Bedingungen, die hier herrschen, vereinen die Schroffheit der Berge und das gemäßigte mediterrane Klima des Ozeans. Die Böden bestehen aus einer Mischung aus Lehm, Feuerstein und Kiesel. Durch die Vielfältigkeit der Böden ist es der Domaine Cauhape erlaubt, die elegantesten Weine aus den hier ansässigen Rebsorten Gros Manseng und Petit Manseng zu vinifizieren. Henri Ramonteu ist eine der dynamischsten Persönlichkeiten Südwestfrankreichs und hat es mittlerweile zu weltweitem Ruhm gebracht.
Mit seinen Dessertweinen, die von Parker und auch von VINUM Höchstnoten erhielten, setzte er neue Maßstäbe.
Jedoch auch mit seinen trockenen, frischen Weißweinen aus dem Juracon, kann Henri Ramonteu überzeugen.

Der Wein:
Im Glas präsentiert er sich mit sanften gold-gelben Reflexen. In der Nase spürt man etwas wilden Akazienhonig, Zitronengras sowie Mandarine. Am Gaumen finden sich diese Aromen erneut wieder.
Die Säure steht in guter Balance, welches dem Wein die nötige Frische gibt. Abgerundet wird dies von einer zarten Cremigkeit. Der Abgang wird von zarten Gewürz- und Aprikosenaromen getragen.
Ein Wein mit breitem Aromaspektrum und guter Balance, dem es leicht fällt, auch bei schweren Gerichten mitzuhalten.

Das Glas:
Ich empfehle ein großes Glas aus der Serie "Spiegelau Hybrid Rotwein-Ballon". Dieses Glas gibt dem Wein genügend Raum, um sich zu entfalten. Aufgrund der Komplexität des Weines, empfehle ich den Wein mit der "Spiegelau Authentis Dekantierkaraffe" zu karaffieren. Ich persönlich finde es jedoch spannender, die Entwicklung des Weines nach dem Öffnen der Flasche zu verfolgen und zu genießen.

Was gibt es zu essen?
Unser Küchenchef Daniel Schimkowitsch emphiehlt:
Geflämmter Hamatchi
Aubergine, Miso, Schwarzer Knoblauch und Reisessig

 

 


 

Weintipp Juni 2014


Spiegelau - Weintipp - Gina Duesmann DER WEINTIPP FÜR Juni von Gina Duesmann:
Gina Duesmann machte nach dem Abitur die Ausbildung zur Hotelfachfrau in Bad Zwischenahn. Nach vielen Stationen innerhalb Deutschlands wagte sie 2009 mit ihrem Lebensgefährten Lars Keiling den Schritt in die Selbstständigkeit. Das mittlerweile mit einem Michelin Stern ausgezeichnete Haus liegt im beschaulichen Bad Bentheim, der Heimatstadt von Gina Duesmann. Im Sommer 2013 absolvierte sie die Prüfung zum IHK Sommelier in Koblenz und gewann 2014 den Nachwuchssommelierwettbewerb des Meininger Verlages.

Ihre Weinempfehlung:
2012 3b Rosé Método Tradicional, Filipa Pato, Bairrada, Portugal

Das Weingut
Wir befinden uns in der Region Bairrada, im nördlichen Teil Portugals. Die Landschaft ist hügelig, die Nähe zum Atlantik beschert nach dem kurzen, trockenen Sommer eine relativ lange Zeit des Regens. Das atlantische Klima läßt die Trauben sehr gut ausreifen. Ähnlich den Böden in der Champagne beherrschen hier vorwiegend Kalkstein -und Lehmböden das Gebiet, weshalb diese Region für ihre Schaumweine bekannt ist. Diese Spezialitäten werden nach der Chamapganermethode hergestellt und bestehen vornehmlich aus den Rebsorten Maria Gomes, Arinto, Baga und Bical. Mit Filipa Pato ist bereits die fünfte Generation der renommierten portugiesischen Winzerfamilie mit dem Weinbau rund um den Wein der Herkunftsregion Bairrada verbunden. Nach dem Studium der Chemie schließt sie Praktika in Bordeaux, Argentinien und Australien an, sie geben ihr neue Impulse. Als sie 2001 nach Portugal zurückkehrt, beschließt sie, eigene Wege zu gehen. Denn die Weine der Region Bairrada und des Nachbargebiets Dão hatten ihrer Lagerfähigkeit wegen zwar stets einen guten Ruf bei Fachleuten gehabt - der große Durchbruch auf den internationalen Märkten blieb ihnen jedoch verwehrt. Sie beginnt, sich akribischer als ihre Kollegen um den Rebbau zu kümmern. Sie studiert ihre Weinbergslagen, um Boden und Kleinklima besser zu verstehen. So kann die junge Önologin der traditionellen Rotweinsorte Baga nach und nach ihr ganzes Potenzial abtrotzen. Es gelingt ihr, moderne Weine ohne "Make-up" zu erzeugen, wie sie sagt. Denn für die Winzerin soll das Terroir im Vordergrund stehen. Einige ihrer eleganten und komplexen Gewächse heißen nach den Böden "Silex" oder "Calcario" und werden nur in guten Jahrgängen produziert. Seit 2006 betreibt Filipa Pato außerdem zusammen mit ihrem Mann William Wouters das kleine Unternehmen Vinhos Doidos (Crazy Wines), das sich ganz auf die Produktion von Weißweinen aus regionalen Sorten konzentriert.

Der Wein
3b steht für Bairrada, dem Gebiet in dem das Weingut von Filipa Pato zu finden ist, sowie Baga und Bical, den zwei Rebsorten die in diesem Spumante verarbeitet sind. Während Baga als rote Rebsorte viel Farbe, Tannin und Frucht spendet, gibt Bical als weiße Rebsorte ungemein viel Rückgrat, Eleganz und Säure und ist somit als Verschnittpartner in Schaumweinen bestens geeignet.
Der 3b präsentiert sich im Glas in einem intensiv leuchtenden Pink. In der Nase ausschließlich Aromen von frischen Erdbeeren, Himbeeren und Johannisbeeren die sehr dezent von Anklängen nach frischem Weißbrot begleitet werden. Am Gaumen erlebt man eine harmonische Einheit zwischen der knackigen Frucht, dem trockenen Körper und der gleichmäßigen, feinen Perlage. Die 11,5 % Alkohol machen ihn zu einem absolut leichten Vertreter seiner Art der mit seiner puristischen Art punktet. Schnörkellos, geradlinig und ohne Make up zeigt er sein ganzes Können und gut gekühlt spielt er seine Trümpfe aus: Fruchtig, Trocken, Spritzig!

Das Glas
Der Champagnerkelch aus der Willsberger Collection von Spiegelau ist für mich hier genau passend. Nach oben breiter werdendes Glas , welches die Aromen erst einmal wunderbar aufgehen läßt. Nach oben zum Glasrand verjüngt es sich wieder ein wenig. So bleiben die Fruchtaromen wunderbar integriert und lassen den Rosé zu jeder Zeit geschmeidig, harmonisch und elegant erscheinen.

Was gibt es zu essen?
Gerade jetzt im Sommer ist er wunderbar als Aperitif einsetzbar. Aber auch in Kombination mit Desserts wie z.B. Topfencannelloni mit Erdbeer & Vanille oder aber jüngeren Hartkäsen zeigt er seine Stärke.

 

 


 

Weintipp Mai 2014


Spiegelau - Weintipp - Simone Gö,ller

Der Weintipp für Mai von Stephanie Walther

„Ich bin ein leidenschaftlicher Kommunikations- und Genussmensch. Wein schafft genau diese einzigartige Kommunikationsbrücke auf so unterschiedliche Arten zu schlagen, ohne dabei aufdringlich zu sein oder aber ins Hintertreffen zu geraten.“, sagt Stephanie Walther.

Ihre Ausbildung zur Restaurantfachfrau absolvierte die 26 - jährige in einem speziellen Modell für Abiturienten (FHG) im familiengeführten 5*S Hotel Bareiss in Baiersbronn. Dort beeindruckte Sie das enorme Fachwissen von Sommelier Jürgen Fendt, der sie mehr als vier Jahre im Schwarzwald unterstützte und begleitete. Die Mithilfe in den eigenen Rebbergen der Weinfamilie Fendt festigte ihre Liebe zum Wein. Im Jahr 2010 machte die junge Sächsin für knapp zwei Jahre Station im 5*S Hotel Lenkerhof gourmet resort im Simmental in der Schweiz, dort hatte sie das À la carte Restaurant „Oh de Vie“ unter ihrer Obhut.

Im Sommer 2013 schloss Stephanie Walther erfolgreich die Weiterbildung zur IHK geprüften Sommelière in Hamburg ab. Heute ist Sie Restaurantleiterin im Landhotel Rosenschänke in Kreischa, dem eigenen Unternehmen im grünen Süden Dresdens und die Weinauswahl trifft sie stets nach Ihrer eigenen Firmenphilosophie: individuell, familiengeführt, liebevoll & einzigartig. Die Kollegen des Sommelier College können zudem seit Dezember 2013 auf Ihre Teilnahme und Unterstützung zählen.

Ihre Weinempfehlung:

2010 Riesling Buntsandstein, Hirschhorner Hof, Neustadt-Königsbach/Pfalz

Der Winzer:

Frank John ist eine Koryphäe. Punkt. So viel steht in jedem Falle und ohne Zweifel fest. Kennt man ihn nicht aus seinen Zeiten als technischen Leiter und Kellermeister bei Reichsrat von Buhl, so hat man sicher schon von seinem eigenen 3 ha großen Weingut gehört, das seit 2002 in seinem Besitz ist und seit dem aktuellen Jahrgang (2011 bzw. 2012) seinen Namen trägt. Einigen besser bekannt als der Hirschhorner Hof. Neben seinen Tätigkeiten als Winzer in den eigenen Rebzeilen, ist er außerdem als önologischer Berater und Patriot in Sachen Biodynamie in ganz Europa unterwegs. Seine Weine, Riesling sowie Pinot Noir und ein Rieslingsekt, sind selbstverständlich ebenso nach biologisch dynamischem Vorbild und mit Hilfe traditioneller Ausbaumethoden im Pfälzer Fass erzeugt. Er lässt ihnen die Zeit, die sie brauchen, agiert konsequent, bedacht und vor allem charakterstark und nachhaltig. Stets mit der vollen Unterstützung seiner Frau Gerlinde und seinen Kindern Sebastian und Dorothea, die alle mit anpacken. Ein starker Familienbetrieb – durch und durch! Vor sieben Jahren hat mich die Handwerkskunst dieser Familie das erste Mal tief beeindruckt und sie tut es bis heute. Eine Philosophie die beeindruckt - deshalb möchte ich genau jene Eindrücke mit Ihnen teilen.

Der Wein:

Die Trauben für diesen Tropfen wurden spät und von Hand gelesen. Im Keller wurde gänzlich auf önologische Schönungsmittel verzichtet um einen Wein alter Schule in die Flasche zu bringen, der seinen Jahrgang wiederspiegelt. 2010 war ein Jahr mit kurzem Sommer und die Aschewolke von Island her erschwerte zusätzlich die Fotosynthese der Pflanzen. Doch Frank John erkannte diese Herausforderung recht früh und sorgte mit frühzeitiger Ertragsreduktion und mehr Blattwerk für eine optimale Reife der Trauben. Nach 1 ½ Jahren auf der Feinhefe wurde er dann abgefüllt, etwas später als er es für seine Rieslinge vorsieht Geprägt von einem brillanten Sonnengelb mit goldenen Reflexen, bemerkt man in der Nase zunächst die Frucht von vollreifen Quitten, Aprikosenkonfitüre und kandierten Zitronen. Desweiteren kommen Noten von Lindenblüten, Blütenhonig und Bienenwachs zum Tragen. Anklänge von geröstetem Weißbrot und Butter-Brioche zeugen vom Ausbau im Holzfass und biologischem Säureabbau. Die spürbare Grünteearomatik ist charakteristisch für einen gereiften, auf jungem Verwitterungsboden gewachsenen Riesling wie diesen. Am Gaumen präsentiert sich der Riesling mit einer vollen Saftigkeit und zeigt die gleiche Fruchtaromatik wie auch in der Nase. Die Quitte kommt dabei jedoch am stärksten heraus. Gepaart wird das Ganze mit reichlich Kräuterwürze – Fenchelkraut, Sauerampfer und Wiesenkräuter zeichnen ihn aus. Die gut eingebundene Säure hält sich dezent im Hintergrund und gibt gemeinsam mit der Mineraliät den Ton an. Beide verleihen ihm Rückgrat, Länge und Substanz. Opulenz und Klassik im Glas ohne altbacken zu wirken. Dieser Riesling ist komplex, ausbalanciert und blitzsauber - abgehärtet und zugleich hochelegant wird er auch die nächsten 10 Jahre noch viel Spaß bereiten. Er vermittelt dem Genießenden genau die Kraft und den Fingerprint, die ihm Natur und Winzer gegeben haben.

Der Glas:

Ein großer Wein braucht das passende Glas um große Spuren zu hinterlassen. Die Lagerung im Pfälzer Fass und sein Alter bringen Opulenz, Tiefe und Körperreichtum. So steht dem 2010 Riesling Buntsandstein ein vorheriges Karaffieren sowie der Weissweinkelch aus der Serie Grand Palais Exquisit wirklich vorzüglich. Dieser gibt ihm den nötigen Raum um sein Aromenspektrum entfalten und zeigen zu können.

Was gibt es zu essen:

Küchenchef Sebastian Probst kreiert dazu seinen Flusszander mit Leipziger Allerlei 2.0 – ein frühsommerliches Gericht bestehend aus auf der Haut gebratenem Flusszander, Krustentierschaum, Spargel, Morcheln, Flusskrebsschwänzen und Butterkartoffeln.

 

 


 

Weintipp April 2014


Spiegelau - Weintipp - Simone Gö,ller

Der Weintipp für April von : Simone Göller

Ihre Leidenschaft für Wein entdeckte die 44-jährige Rheinland-Pfälzerin während ihrer beruflichen Tätigkeit in Paris. Nach ihrem Studium der Betriebswirtschaft folgte eine mehrjährige internationale Marketing- und Vertriebstätigkeit in der Industrie. Zurück in Deutschland bildete sie sich im Thema Wein weiter und schloss 2007 den WSET Diploma-Studiengang als Weinakademiker ab. Danach sammelte sie Erfahrungen im Weinhandel und in einem Pfälzer Weingut. Seit April letzten Jahres arbeitet sie im Weingut Schloss Vollrads und betreut Gastronomiekunden und Fachhändler. Außerdem bietet sie Weinseminare an. Seit 2007 ist sie Mitglied in der Sommelier Union.

Ihre Weinempfehlung:
2012 Westhofener Riesling „Alte Reben“, Weingut K.F. Groebe, Westhofen

Der Winzer:
Das 1763 gegründete Weingut K.F. Groebe liegt im rheinhessischen Wonnegau und ist seither im Besitz der Familie. Friedrich Groebe, der in Geisenheim Önologie studierte, bewirtschaftet heute eine Weinbergsfläche von 8,5 ha. Die Weinberge befinden sich ausschließlich in besten alten Westhofener Lagen (Kirchspiel, Aulerde und Morstein) und sind zu 70% mit Riesling bestockt. Die Bewirtschaftung der Weinberge erfolgt naturnah und umweltschonend.

Der Wein:
Der Riesling „Alte Reben“ steht für Tradition der klassischen Spätlese, wie sie in den 20er und 30er Jahren im Weingut produziert wurde. Die Trauben für diesen Wein stammen etwa zur Hälfte aus den alten Weinbergslagen „Aulerde“ und „Kirchspiel“, die als VDP Grosse Lage klassifiziert sind. Die Rebstöcke haben ein Alter zwischen 38 und 48 Jahren. Die Böden sind sehr vielschichtig: die Rebstöcke in der Aulerde stehen auf Lösslehmböden und toningen, kiesigen Sanden. In der Lage Kirchspiel sind Kalksteinverwitterungs- und Tonmergelböden vorrangig.
Die Trauben für diesen Riesling wurden spät Ende Oktober 2012 von Hand gelesen. Der Ausbau erfolgte im Eichenholzfass und der Wein wurde spontan vergoren. Bis zur Abfüllung im April 2013 reifte er auf seinem Hefelager. Der Riesling präsentiert sich dicht, mit einer klaren und strohgelben Farbe. In der Nase besticht er durch Aromen wie Aprikose, Quitte, Zitrusfrüchte und Weinbergspfirsich mit mineralischen Anklängen. Das feine Frucht-Säurespiel verleiht dem Wein Eleganz, Komplexität und Fülle. Am Gaumen finden sich reife gelbe Früchte wieder. Gepaart mit viel Schmelz, Feuersteinnoten und feiner Restsüße (14,5 g/l) zeigt sich dieser Riesling noch jugendlich, verspricht aber ein langes Lagerpotential.

Das Glas:
Damit sich die Aromen optimal entfalten können, ist ein Weißweinglas der Serie Authentis von Spiegelau empfehlenswert. Der Wein sollte bei einer Trinktemperatur von 10-12° serviert werden.

Was gibt es zu essen:
Zur Saison passt gegrillter Wolfsbarsch mit grünem Spargel oder ein gebratenes Kalbsfilet mit Bärlauchrisotto. Gereift in 4-5 Jahren harmoniert dieser Riesling sehr gut zu einem kräftigen Bergkäse oder Rehrücken sous-vide gegart mit Ofengemüse. .

 

 


 

Weintipp März 2014


Spiegelau - Weintipp - Florian Richter

Der Weintipp für März von : Timo Neidhardt

Nach seiner Ausbildung zum Hotelfachmann im Jahr 2006 verbrachte der heute 28-jährige Timo Neidhardt 2 Jahre im Radisson Blu Hotel Frankfurt. Seine Leidenschaft zum Thema Wein und Genuss entdeckte der gebürtige Hesse im Restaurant Next Level in der Kameha Suite Frankfurt unter der Leitung von Ricarda Thiele. Er besuchte die Wein- und Sommelierschule in Koblenz und legte Ende 2013 erfolgreich die Prüfung zum Sommelier bei der IHK ab. Im Zuge dessen wechselte er auf Empfehlung in das Gourmet Restaurant St. Jacques von Rainer Hensen im Kreis Heinsberg, das seit nunmehr 12 Jahren mit einem Michelin Stern ausgezeichnet ist.
Im Februar diesen Jahres übernahm er neben der Pflege der 450 Positionen umfassenden Weinkarte auch die Aufgabe der Restaurantleitung. Seit Dezember 2013 ist er Mitglied des Sommelier College der Sommelier Union Deutschland.

Seine Weinempfehlung:
2012 Riesling " Granit" Spätlese trocken, Goldkapsel, Georg Meier, Pfalz

Der Winzer:
Das Weingut Valentin-Ziegler wurde 1885 gegründet und wird seither in Familienregie geführt. Der 1984 geborene Georg Meier führt das Weingut nun in 5. Generation. Mit dem Sitz in Weyher bewirtschaftet er 14 ha Weinberge. Georg Meier erlernte sein Handwerk bei namenhaften Winzern wie B. Koch, Siegrist und Christmann. Mit jeder Menge know how und kreativem Sachverstand vinifiziert er Weine die sich in Qualität und Anspruch keinesfalls hinter denen des VDP verstecken müssen.

Der Wein:
Der Wein präsentiert sich goldgelb im Glas mit brilliantem Glanz und dezenten grünen Reflexen.
In der Nase besticht er sowohl durch reife Frucht von Pfirsich, Marille und hochreifer Zitronenzeste als auch durch kräutrige Nuancen wie Kamille und einer feinen mineralischen Note. Das Volumen und die Vielschichtigkeit der Aromen lassen bereits erahnen auf welchem Niveau sich dieser Wein bewegt.
Die reifen Früchte finden sich am Gaumen sofort wieder, der Wein ist klar strukturiert, die Säure steht in einer Balance mit der nun deutlicher werdenden Mineralik und verleiht dem Wein Charakter und Frische. Er wirkt zu keiner Zeit schwer, hat durch sein großes Spektrum an Aromen und Substanz jedoch genug Rückhalt um auch in Kombination mit kräftigen Gerichten zu bestehen.

Das Glas:
Als passendes Glas empfehle ich ein nicht zu schlankes Glas mit einer Verjüngung, etwa den Rotweinkelch Authentis von Spiegelau. Der Wein profitiert von der bauchigen Form des Glases, welches die Aromen zum Rand hin gehend entsprechend bündelt.

Was gibt es zu essen:
Grüner Spargel mit Salsa Verde, Mango Vinaigrette, Ziegenkäseflocken und gerösteten Sonnenblumenkernen. Die frische Säure und exotische Frucht des Rieslings hebt das Aroma der Mango und schafft ein geschmackvolles Zusammenspiel zwischen dem Ziegenkäse und den Röstaromen der Sonnenblumenkerne.

 

 


 

Weintipp Februar 2014


Spiegelau - Weintipp - Florian Richter

DER WEINTIPP FÜR Februar von Florian Richter

Geboren 1987 in Lehendorf, einem kleinen Dorf in der Oberpfalz, aufgewachsen zwischen bayrischer Gemütlichkeit und Brauereien, ist er seit Oktober 2013 als Chef Sommelier im Hotel & Restaurant Kronenschlösschen tätig.

Nach der Ausbildung zum Hotelfachmann in Raumsau bei Berchtsgaden zog es ihn nach St. Moritz zur Kempinskigruppe. Nach 1½ in der Schweiz führte der Weg wieder zurück nach Deutschland, genauer gesagt in den Rheingau. Ein Weinbaupraktikum im Weingut Schloss Reinhartshausen folgte und nach weiteren 1½ Jahren im Hotel Schloss Reinhartshausen ging es auf zur Hotelfachschule Heidelberg.

Von September 2012 bis Juli 2013 absolvierte er den Abschluss als staatlich geprüfter Sommelier an der Hotelfachschule Heidelberg. Im Januar 2013 gewann er den Wettbewerb zum Nachwuchssommelier 2013 des Meiniger Verlags, im November 2013 folgte der 2. Platz beim Sommeliercup des Deutschen Weininstituts. Seit Dezember 2013 ist er Mitglied des Sommelier College der Sommelier-Union.

Seine Weinempfehlung:
2012 Hochheimer Reichestal Riesling Erstes Gewächs, vom Weingut Sack aus dem Rheingau in Deutschland.

Der Winzer:
Das Weingut Sack in Hochheim ist mit 2,5ha das kleinste Rieslingweingut in Hochheim im Rheingau. Seit 1846 betreibt die Familie Sack dort ausschließlich Weinbau, mittlerweile ist es der Junior Stephan, welcher die Weine vom Weinberg auf die Flasche bringt.

Alle Weine werden in diesem familiären Weingut mit Hand gelesen und neben Parzellen im Hochheimer Reichestal gibt es auch Besitz in der Hölle und weiteren Hochheimer Lagen. Mit dem Jahrgang 2012 wurden das erste Mal "Erste Gewächse" gefüllt. Das Hochheimer Reichestal und die Hochheimer Hölle zeigen in diesem, noch eher unbekannten Weingut, wo die Reise hingehen soll. Konzentrierte Frucht und ehrliche Charaktere im Glas, Keller sowie im Weinberg, alles hergestellt aus der wertvollsten Rebsorte Deutschlands.

Der Wein:
Angestaubter Begriff "Erstes Gewächs" - mitnichten bei diesem Wein. Ausgebaut im traditionellen Halbstück und komponiert aus verschiedenen Parzellen im Hochheimer Reichestal, zeigt dieser Riesling von Anfang was er zu bieten hat.
Eine klare und zugleich kräftige strohgelbe Farbe mit einer dichten Struktur zeigt uns die hohe Reife der Trauben an. In der Nase legt sich ein frisch geschälter grüner Apfel um eine zart gezuckerte Orange, direkt daneben riecht man ein kleines Kräuterbeet aus Rosmarin einem Hauch Minze und süßen Akazienhonig. Die Intensität wird im Mund durch den kräftigen Körper und der extremen Tiefe dieses Tropfens unterstrichen. Der Alkohol ist perfekt eingebunden und mit etwas Zeit im Glas präsentiert er sich immer wieder neu, aber nie langweilig.
Hier haben wir einen Vertreter der Stilrichtung "Erstes Gewächs", welcher uns in den nächsten Jahren viel Spaß bringen wird.

Das Glas:
Als Glas empfehle ich ein Burgunderglas, welches dem Wein genügend Platz und Luft zum atmen gibt, beispielsweise den Rotwein Ballon Adina Prestige von Spiegelau. Aufgrund der Kraft und Fülle empfehle ich den Wein vorher zu karaffieren, am besten mit der Dekantierkaraffe Authentis.

Was gibt es zu essen?
Ein Gericht mit Finesse, einer kleinen Portion Fett und leicht pikanten Elementen ist hier ein geeigneter Partner. Der Wiener Kalbstafelspitz, mit leichter Krensauce sowie Schlosskartoffeln und geschmorten Kohlrabigemüse, bekommt so eine perfekte Ergänzung.

 

 


 

Weintipp Januar 2014


Spiegelau - Weintipp - Götz Drewitz

DER WEINTIPP FÜR JANUAR VON NICOLE RETTER

Nicole Retter ist die Betriebsleiterin der Weinhandlung Gebr. Volkhardt, einer Zweigniederlassung des Hotels Bayerischer Hof in München.

Die 42-jährige Württembergerin Nicole Retter kam auf Umwegen zum Wein. Nach einem Studium der Betriebswirtschaftslehre arbeitete sie zunächst in einer ganz anderen Branche in Marketing und Vertrieb. Dem Wein war sie jedoch aufgrund ihrer Herkunft schon lange verbunden. Um die Leidenschaft zum Beruf zu machen, absolvierte sie eine Ausbildung zur IHK-geprüften Weinfachberaterin. 2006 machte sie sich dann in München mit dem Restaurant RETTERs Feinschmecker und der angeschlossenen Weinhandlung RETTERs Weinschmecker selbständig. Seit Januar 2013 leitet sie die Weinhandlung Volkhardt in Pasing, RETTERs ist seit August 2013 geschlossen.

Seit April 2013 ist Nicole Retter Mitglied im Beirat der Sommelier-Union.

Ihre Weinempfehlung:
2012 Rödelseer Küchenmeister Riesling trocken, Weingut Weltner, Franken

Der Winzer
Der heute 38jährige Paul Weltner hat 2005 das VDP-Weingut im beschaulichen Rödelsee von seinem Vater übernommen. Zuvor absolvierte er eine Ausbildung als Weinhandelsküfer, lernte auf renommierten Pfälzer Weingütern wie Rebholz und Weegmüller, beendete erfolgreich seine Ausbildung als Weinbautechniker und Kellermeister in Weinsberg und arbeitete zudem auf einem Weingut im Burgund. Die Weine von Paul Weltner haben in den letzten Jahren eine enorme Entwicklung erfahren. Er setzt kompromisslos auf Qualität und mineralisch trockene Weine. Behutsam hat er das Weingut neu ausgerichtet, was ihm in den letzten Jahren immer mehr Aufmerksamkeit und Auszeichnungen in der Weinwelt eingebracht hat. Nachdem er jahrelang entgegen des fränkischen Zeitgeist gearbeitet hat, finden seine Weine - allen voran der heimische Sylvaner - inzwischen die Anerkennung, die sie verdienen. Sie strahlen in einer Brillanz und klaren Mineralität, die begeistert.

Der Wein
Der 2012er Riesling zeigt sich hellgelb, klar, die Nase wirkt zunächst jung, helle Früchte dominieren. Es findet sich weißer Pfirsich, Litschi, Mirabelle, zarte weiße Blüten, eine leicht rauchige Note.
Im Mund entfalten sich die Aromen, der Wein wirkt sehr frisch, mit animierender Säure, knackig, mineralisch, sehr puristisch, schlank und ganz klar - wie ein Bergwasserfall. Mit zunehmender Temperatur wird der Wein etwas weicher, es kommen exotische Noten dazu, eine feine Kräuteraromatik rundet das Bild ab. Für mich der ideale Wein nach den üppigen Weihnachtstagen - wahrlich belebend und erfrischend, um in das Neue Jahr zu starten! Parallel hatte ich den "großen Bruder" 2012er Riesling Hoheleite GG im anderen Glas. Ein spannender Kontrast und gleichzeitig die schlüssige Weiterentwicklung der Ersten Lage: sehr viel komplexer, exotischer, dichter und länger, und doch unverkennbar die Handschrift des Winzers und der Herkunft. Ein Wein mit einer noch sehr langen Lebensdauer, der seinen Höhepunkt erst in einigen Jahren erreichen wird.

Das Glas
Der Küchenmeister Riesling aus der ersten Lage hat mir am besten im Weißweinkelch aus der Hybrid Serie geschmeckt. Dieses Glas ist groß genug, damit sich das feine Bukett entwickelt. Die Aromen tänzeln, es gibt immer mehr zu entdecken. Gleichzeitig ist das Glas so schlank wie der Wein, eine wunderbare Harmonie. Das Große Gewächs hatte ich zur gleichen Zeit im Burgunderglas, ebenfalls aus der Hybrid-Serie. Die große Oberfläche entlockt diesem großen, jungen Wein seine vielschichtigen, vollen Aromen. Auch nach Stunden duftete es noch nach reifen gelben Früchten, die Säure war weich und gut eingebunden und umspielte die feine Mineralität. Was gibt es zu essen?
Nach den Schlemmereien an den Feiertagen gibt es zum knackigen und rassigen Küchenmeister Riesling hausgemachte Bandnudeln in einer leichten Limettensauce mit gebratenen Garnelen. Der Wein nimmt die zitrischen Aromen perfekt auf, dazu verbindet die cremige Sauce die Komponenten des Gerichts mit dem Wein auf sehr elegante Weise.






Weintipp-Archiv

Zu den Weintipps aus dem Jahr 2013

Zu den Weintipps aus dem Jahr 2012